Ausbildung zum/zur Erzieher/-in

Fachakademie für Sozialpädagogik Rummelsberg

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Transit-Feier

Studierende der Rummelsberger FakS feierten Abschluss Rummelsberg.

Mit jungen Menschen arbeiten, mit Kindern, die die Welt erst entdecken oder Jugendlichen, die erste Schritte in die Erwachsenenwelt machen - der Beruf eines Erziehers / einer Erzieherin ist anspruchsvoll, spannend, herausfordernd und wertvoll. Sie sind gefragt wie nie, denn die Zahl an benötigten Fachkräften beispielsweise in der Kindertages- und Grundschulbetreuung steigt. Aus Rummelsberg tritt nun ein junger Jahrgang ErzieherInnen ins Berufsleben. Strahlende Gesichter sah man an dieser Abschlussfeier überall. Kein Wunder, nach fünf Jahren Ausbildung mit zahlreichen Praktika, Projekten und Prüfungen - zuletzt das Colloquium - haben 31 Studierende der Rummelsberger Fachakademie für Sozialpädagogik (FakS) ihre „Bestanden-Bescheinigung“ in der Tasche. Unter ihnen neun Studierende des dualen Studiengangs, die an der Evangelischen Hochschule in Nürnberg den Studiengang „Erziehung, Bildung und Gesundheit im Kindesalter“ belegen. Sie schlossen damit ihre Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher/Erzieherin erfolgreich ab. Ein Grund zu feiern, mit Eltern, Paten, Dozenten, Anleitern, mit Freunden, Studienkollegen und allen, die sie während dieser Zeit begleiteten.

Nach dem Gottesdienst in der Rummelsberger Philippuskirche, den die Absolventen gestaltet hatten, ging’s zur Feier in das Brüderhaus. Umrahmt von Musik aus den eigenen Reihen erwartete sie ein buntes Programm mit Gratulationen und Glückwünschen von allen Seiten. Die Absolventen befänden sich jetzt im Übergang zwischen Ausbildung und Berufsleben, bemerkte Schulleiter Diakon Thomas Neubert, einer Transition. Darin seien sie inzwischen Profis, hätten gelernt, Akteure zu begleiten und selbst in einem gedrängten Zeitraum auf viel Neues zu reagieren. Er hoffe, dass sie hier viel gewonnen hätten, sagte Diakon Christian Oerthel (Leitung Berufliche Schulen), nicht allein an Kompetenzen und Wissen, sondern vielleicht an Freundschaften und Erfahrungen für’s Leben. „Wir freuen uns mit ihnen über alles, was ihnen gelungen ist.“ Nach so viel Anstrengung sei es nun erst einmal an der Zeit, kurz innezuhalten, Rast einzulegen und die Seele baumeln zu lassen. Herzlich dankte Oerthel allen, die die Studierenden während dieser Jahre begleitet hatten, darunter Schulleiter Diakon Thomas Neubert. Für ihn endet mit diesem Schuljahresende auch seine Zeit an der FakS, denn Neubert wechselt als Leiter an die Fachschule für Heilerziehungspflege/-hilfe in Ebenried (siehe „Namen im Gespräch“). In die Reihen der Glückwünschenden reihte sich auch Landrat Armin Kroder ein. „Toll gemacht“, sagte er, „das ist ihr Tag.“ Sie könnten stolz im Sinne von zufrieden auf ihre eingebrachten Leistungen sein. Mit ihrem Beruf seien sie zunehmend gesuchte Fachleute, so der Landrat. Rückblickend erinnerte er an die Menschen, die die Absolventen während ihrer Ausbildung begleitet hatten. Gelegentlich hätten diese sicher als „wohlmeinende Quälgeister“ mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg gehalten. Dass einige dieser Quälgeister sie auch weiterhin begleiten mögen, wünschte er für die Zukunft.

Dass die Absolventen mit ihrem Abschluss nicht am Ende ihres Lernens angekommen seien, stellte Sylvia Kohlbacher humorvoll in ihrem Grußwort dar. Die Erzieherin arbeitet im Kulturladen Loni-Übler-Haus (Nürnberg) und vertrat mit ihrem Grußwort die Anleiterinnen und Anleiter. Kolbachers Fazit: Man lerne nie aus und sie sei froh als Anleiterin ihre Erfahrungen weitergeben zu dürfen. „Ich bin stolz auf meine neuen kompetenten Kollegen und freue mich auf sie.“

Dorothée Krätzer