Ausbildung zum/zur Erzieher/-in

Fachakademie für Sozialpädagogik Rummelsberg

Infos zum Standort
20.03.2020

Wir suchen sie als Studierende an der Fachakademie für Sozialpädagogik

Bei der Rummelsberger Diakonie können Erzieherinnen und Erzieher mit Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 21 Jahren arbeiten, in Kinderkrippen und (heilpädagogischen) Tagesstätten und in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe. Auch in der Arbeit mit unbegleiteten Minderjährigen, Menschen mit Behinderung und in der Beratung sind Erzieherinnen und Erzieher gefragt.

Maren Schneider und Jeniece Allen dachten, sie würden an der Rummelsberger Fachakademie für Sozialpädagogik gute Lernbedingungen für die Ausbildung zur Erzieherin finden. Gefunden haben die zwei Frauen aber sehr viel mehr: Mitstudierende, die ganz verschiedene Lebens- und Berufshintergründe haben, Dozentinnen und Dozenten, die ein offenes Ohr haben, fordernden Unterrichtsstoff, aber auch Kreativangebote wie Improvisationstheater oder Graffitikunst – und nicht zuletzt eine Freundschaft, die trägt. Auch durch vier Jahre Ausbildung in der Teilzeitvariante.

„Wir sind ganz bunt gemischt“, erzählt Maren Schneider. „Ja, das ist unheimlich bereichernd“, stimmt Jeniece Allen zu. Die 27-Jährige hat zwei kleine Kinder, arbeitet in einer Kindertagesstätte und hat bereits einen sozialen Beruf gelernt: Sie stammt aus Rheinland-Pfalz, wo es das Berufsbild der Sozialassistentin gibt. Maren Schneider ist 37 Jahre alt und Mutter eines Sohnes. Sie hat ursprünglich Mediengestalterin gelernt, aber bald gemerkt, dass ein Arbeitsplatz, der einen ganztags vor einem Computer festhält, nicht das Richtige für sie ist. Seit einigen Jahren arbeitet sie in der Kinderbetreuung eines Fitness-Studios.

Beide Frauen absolvieren ihre Ausbildung in Teilzeit: Das bedeutet Unterricht donnerstagsabends, freitags ganztags und samstagsvormittags. „Man lernt, sich gut zu organisieren“, schmunzelt Jeniece Allen. „Ich hatte es mir so vorgestellt, dass ich das so ganz nebenbei machen kann“, erinnert sich Allen. Wie umfangreich, vielfältig und damit herausfordernd der Unterricht sein würde, damit hatte sie nicht gerechnet. „Man kommt mit vielen Themen in Berührung, die auch im eigenen Leben eine große Rolle spielen“, sagt Maren Schneider.

„Man muss schon belastbar sein, weil man sich mit vielem auseinandersetzen muss“, ergänzt Jeniece Allen. „Wir sind hier viel gewachsen.“ Die Dozentinnen und Dozenten fingen einen aber auf, wenn Erinnerungen an die eigene Kindheit oder Jugend hochkämen, die schwierig sind. „Man fühlt sich hier gut aufgehoben und immer wertgeschätzt“, sagt Maren Schneider. „Das macht die Rummelsberger Fachakademie aus“, schließt Jeniece Allen.


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